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Geschichte von Sudoku, Hitori und Kakuro

Sudoku
Die lateinischen Quadrate des Schweizer Mathematikers Leonhard Euler waren die frühesten Vorläufer des Sudokus. Bereits im 18. Jahrhundert verfasste er sie unter dem Namen „carré latin“. Im Gegensatz zu den heutigen Sudoku-Rätseln waren diese noch nicht in Blöcke (Unterquadrate) unterteilt. Schon von 1892 bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges publizierten die französischen Zeitungen „Le Siècle“ und „La France“ regelmäßig Rätselquadrate unter dem Titel „Carré magique diabolique“. Auch ihnen fehlte noch jegliche Unterteilung in Unterblöcke – und auf Dauer gesehen setzten sie sich nicht durch.

1979 wurde schließlich erstmals das heutige Sudoku mit Einbeziehung der Blöcke anonym von dem damals 74-jährigen Architekten aus Indianapolis, Howard Garns, in der Zeitschrift „Dell Pencil Puzzles & Word Games“ als „Number Place“ veröffentlicht. Leider konnte der „Erfinder des Sudokus“ nicht erleben, wie seine Kreation die Welt in Begeisterung versetzte – er starb bereits 1989. Die ersten Sudokus wurden in den USA publiziert, seinen Durchbruch erlebte das Zahlenrätsel jedoch erst irgendwann zwischen 1984 und 1986, als die japanische Zeitschrift „Nikoli“ es zunächst unter dem Namen „Sūji wa dokushin ni kagiru“ („alle Zahlen müssen genau einmal vorkommen“) regelmäßig veröffentlichte. Diese doch ziemliche sperrige Bezeichnung wurde 1986 vom Herausgeber der Zeitschrift, Maki Kaji, auf „Sudoku“ abgekürzt.

Der heimliche „Mr. Sudoku“ ist jedoch der Neuseeländer Wayne Gould, der das Rätsel auf einer Japanreise kennen- und lieben lernte. Er entwickelte in sechs Jahren harter Arbeit eine Software, die immer neue Sudokus per Knopfdruck erzeugte. 2004 veröffentlichte die Londoner Tageszeitung „Times“ seine ersten Rätsel, die damit auch im Westen eine Sudoku-Lawine lostrat. Wayne, der sich als Pensionist eigentlich einfach nur die Zeit vertreiben wollte, ist mittlerweile natürlich Millionär. Heute erscheint das Zahlenpuzzle in 350 Zeitungen und 57 Ländern und ist eines der populärsten Rätsel der Welt. Der Clou daran: Zum Lösen von Sudokus sind keinerlei Rechenkenntnisse erforderlich. Man könnte ebenso neun andere abstrakte Symbole verwenden, die Ziffern ermöglichen durch ihre feste und bekannte Reihenfolge jedoch ein leichteres Überprüfen der fehlenden Elemente.

Kakuro
Kakuro kommt aus dem Japanischen und bedeuted „Summe“. Bei uns ist es auch unter dem Namen „Kreuzzahlenrätsel“ oder „Kreuzsumme“ bekannt. Seinen Ursprung findet Kakuro in den „lateinischen Quadraten“ des Schweizer Mathematikers Leonhard Euler. Dennoch sind sich Experten uneinig, wie das Zahlenrätsel Kakuro in der heutigen Form entstanden ist. Viele sind der Meinung, dass Kakuro in den USA erfunden wurde und Anfang der achtziger Jahre nach Japan kam. Dort veröffentlichte die japanische Zeitschrift „Nikoli“ diese Spielform wie sie es schon mit den Sudoku-Rätseln gemacht hatte. Heute hat Kakuro in Japan auf der Beliebtheitsskala sogar Sudoku überholt. In Europa wurde die Rätsellawine durch britische Zeitungen ausgelöst und das Zahlenrätsel avancierte in kurzer Zeit zum Liebling der Rätselfreunde.

Hitori
Hitori kommt aus dem Japanischen und heißt „lass mich allein“. Es ist ein Rätsel des japanischen Verlages Nikoli und erschien erstmals in 1990 in „Puzzle Communication Nikoli 29. Dieses Rätsel ist auch unter dem Namen Federstrich bekannt.

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